Die analytische Chemie

Als analytische Chemie bezeichnen wir im allgemeinen sowohl die Qualitätssicherung auf chemischer Ebene, als auch die feststellung von Inhaltsstoffen. Die analytische Chemie kommt in vielen Punkten unseres Lebens zum Einsatz. Einerseits wird sie eingesetzt um eine kontinuierliche Kontrolle unserer Lebensmittel durchzuführen, zum anderen kommt die analytische Chemie zum Einsatz, wenn es um eine Schadstofffeststellung, oder eine unbedenklichkeitsbescheinigung geht. Im letzteren Fall sind oftmals spezielle anlytische Labore eingebunden, die man als Privatmensch niemals zu Gesicht bekommen würde. Hier werden die eingereichten Proben, egal ob es sich dabei um Lebensmittel-, Boden-, Wasser- oder Produktproben handelt so verbereitet, das eine genaue bestimmung der Inhaltstoffe möglich ist. Hierzu gibt es unter anderem im Bau- und Entsorgungsgewerbe verschiedene Verordnungen wie z.B. die Deponieverordnung, oder die Bundesbodenschutzverordnung nach der gewisse Kriterien erfüllt sein müssen, damit einzelne Proben als unbedenklich eingestuft werden können. Die Analytische Chemie ist dabei eine der aufwendigsten, und langwierigsten Methoden. Oft dauert es mehrere Tage bis eine komplette, detaillierte Analyse fertig ist.

Die Analytische Chemie in der Praxis

In der Praxis stellt sich die analytische Chemie als, für den Endkunden, sehr einfache Methode heraus, ist jedoch aufgrund ihrer komplexität wesentlich aufwendiger. Wir nehmen einmal an, ein Bauherr möchte ein neues Grundstück bebauen. Hierzu benötigt er eine detaillierte Bodenanalyse, da man von Schadstoffen ausgehen kann. Es wird eine Bodenprobe aus verschiedenen tiefen des Baugrundstückes genommen, und diese an ein analytisches Labor verschickt. Nach dem Eingang der Probe muss diese auf verschiedenste Arten vorbereitet werden, um eine genaue, detaillierte, eben analytische Bestimmung der Inhaltsstoffe gewährleisten zu können. Als erstes werden selbstverstädlich Leichtflüchtige Stoffe gesucht. Diese werden mit einem Lösemittel versehen, und später mit einem Gaschromatografen festgestellt. Geht es nun aber an andere Stoffe, wie z.B. Schwersieder, wie z.B. Öle, Benzin, oder Metalle sind andere Feststellverfahren notwendig. Zur Feststellung von Metallen kommt nur eine aufspaltung mittels Königswsser in Frage, hierzu wird eine bei 40°C getrocknete und auf eine Korngrößevon 0,2mm gemahlene Probe benötigt. Ebenfalls die Feststelung Lipophiler Sottfe benötigt diese Trocknung. Alleine dadurch gehen bereits locker 48 Stunden ins Land, bevor eine solche probe überhaupt bearbeitet werden kann. Die Analytische Chmie ist also eine sehr aufwendige Form der physikalischen, bzw. chemischen Trennung von Stoffen, und deren anschließende Kategorisierung. Heutzutage werden die wenigsten Methoden von Hand bestimmt, hier kommt in der Regel die modernste Technik zum Einsatz, die die Menschheit zu bieten hat. Eine Bestimmungsgrenze eines Stoffes kann aufgrund dieser Technik so weit herabgesetzt werden, das selbst minimale Spuren von Schadstoffen dank der Analytischen Chemie nachweisbar sindm selbst wenn sie in 100-facher Konzentration absolut unbedenklich wären.

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