Anorganische Chemie und Stoffe

Die Anorganische Chemie, auch Anorganik genannt, befasst sich mit Elementen aus der Chemie, die nicht durch organisches Leben erzeugt werden.
Zur Anorganischen Chemie gehören die Elemente und Verbindungen die keinen Kohlenstoff enthalten.Jedoch gibt es einige Ausnahmen von Kohlenstoffverbindungen, die aber den gleichen Aufbau haben wie ein typisch anorganischer Stoff und deswegen auch zur Anorganik dazu geordnet wird.Die anorganischen Stoffe kann man in einige Stoffgruppen aufteilen: Metalle und Halbmetalle, Salze, Nichtmetallverbindungen, Komplexe und Cluster.
Zu den Metallen, welche ca. 80% des Periodensystems ausmachen, gehören zum Beispiel Eisen und Natrium, die auch typisch für die Leitfähigkeit der Wärme und des Stroms sind. Halbmetalle haben metallische und nichtmetallische Eigenschaften, deswegen stehen sie auch zwischen den Metallen und den Nichtmetallen, zu diesen gehören Silicium und Germanium.Salze bestehen aus Kationen (positiv geladen) und Anionen (negativ geladen) welche ionisch aufgebaut sind. Es gibt sehr wenige Nichtmetallverbindungen zu diesen gehört auch Wasser (H2O). Komplexe sind Übergangsmetalle, wie Nickel und Cobalt welche auch häufig farbig sind.
Aus den Verbindungen kann man oft keine Summenformel bilden sondern Verhältnisformeln wobei diese auch meistens aus kleinen und wenigen Atomen aufgebaut sind. Cluster hingegen sind Verbindungen von Metallen und Nichtmetallen die zwischen den kleinen Nichtmetallen und den großen metallischen Festkörpern liegen.

Anorganische Reaktionen in der Chemie

Die wichtigsten Reaktionen in der anorganischen Chemie sind die Redox-Reaktionen und Säure-Base-Reaktionen, die auf ein Gleichgewicht reagieren und auch schnell sind, bei der organischen Chemie entwickelt sich die Reaktion viel langsamer. Unter Redox-Reaktionen versteht man, dass Elektronen von einem Partner zum anderen Reaktionspartner übertragen werden. Oft ist es so, dass Elemente zu Verbindungen werden. Die Knallgasreaktion (man unterscheidet zwischen negativen und positiven Knallgasproben) von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser ist die bekannteste Redoxreaktion.
Bei der Säure-Base-Reaktion werden Protonen übertragen. Dabei gibt die Säure einen Proton an die Base (auch Lauge genannt) ab. Bei dieser Reaktion entsteht meistens Wasser und ein Salz. Die bekannteste Reaktion ist die Verbindung mit Salzsäure mit Natronlauge zu Natriumchlorid und Wasser. Diese Reaktionen laufen schnell ab und können genauestens mit einem Indikator überprüft werden, welche günstig für die Analytische Chemie heutzutage sind. Bei zu hoher Temperatur können jedoch auch Verbindungen zerfallen, weil dadurch Gase entweichen.

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