Chemie - Die Wissenschaft von der unbelebten Natur

Die Chemie ist die Wissenschaft vom Aufbau, dem Verhalten und der Umwaldung unbelebter Stoffe und den dabei gültigen Gesetzen. Des Weiteren lässt sich die Chemie in 2 große Teilbereiche unterteilen. Die organische und die anorganische Chemie, die sich in der Art der untersuchten Stoffe unterscheiden. Es gibt jedoch auch Stoffe, die keinem der beiden Teilbereiche zuzuordnen sind und fallen damit in einen kleinen Randbereich, die Organometallchemie. Neben diesen beiden großen Bereichen gibt es außerdem die Physikalische Chemie, die Biochemie, die theoretische Chemie, die analytische Chemie und die technische Chemie.
Sehr bekannte Vertreter der Chemie waren unter anderem Robert Boyle und Justus von Liebig.

Anorganische Chemie

Die anorganische Chemie wird zusammenfassend auch als Anorganik bezeichnet. Sie beschäftigt sich im Wesentlichen mit anorganischen Stoffen, also solchen, die keine aliphatischen Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindungen enthalten. Einfache Beispiele für anorganische Substanzen sind zum Beispiel Metalle oder auch manche Säuren, die Mineralsäuren. Die wohl bekannteste Mineralsäure ist die Kohlensäure, die Trinkwasser zugesetzt wird.
Die anorganische Chemie beschäftigt sich außerdem mit eher kleinen Molekülen, da große Moleküle meist organischen Ursprungs sind und damit von der organischen Chemie behandelt werden, deshalb werden in der Anorganik zur Beschreibung von Stoffen meist reine Summenformeln benutzt. Eine Ausnahme bildet der Unterbereich der Komplexchemie. Die hier vorkommenden Stoffe besitzen manchmal Isomere, also Stoffe, die aus der gleichen Anzahl bestimmter Atome bestehen, aber unterschiedlich aufgebaut sind.

Organische Chemie

Die Organische Chemie beschäftigt sich mit den organischen Stoffen, die Kohlenwasserstoffe und wenige andere umfassen, und wird kurz auch als Organik bezeichnet. Die Organik weist trotz ihrer sehr begrenzten Anzahl betrachteter Elemente von allen Teilbereichen die größte Anzahl an bekannten und zu untersuchenden Molekülen. Diese sehr große Anzahl ist zu erklären durch die vielen verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, die sich bei theoretisch beliebig langen Kohlenstoffketten ergeben, die meist auch mit Fremdatomen oder Seitenketten verbunden sind; diese erhöhen die Vielfalt zusätzlich.
Für diese riesige Vielfalt an Stoffen gibt es eine eigene Nomenklatur, die IUPAC-Nomenklatur. Dieses Regelwerk ermöglicht die Benennung jedes Stoffes nach festgelegten Regeln und ermöglicht es im Umkehrschluss, jeden nach IUPAC verfassten Namen in eine Strukturformel umzuwandeln. Sehr wichtig für die Unterscheidung von organischen Stoffen sind so bezeichnete "Funktionelle Gruppen", die für bestimmte Stoffgruppen charakteristisch und damit namengebend sind.

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