Die Ökologie und ihre Beziehungen
Unter der Bezeichnung Ökologie wird die Gesamtheit der Wissenschaft der Beziehungen zwischen dem Organismus und der umgebenden Außenwelt bezeichnet. Desweiteren kann man auch alle Bedingungen der Existenz dazu rechnen. In der Ökologie gibt es Wechselwirkungen der Organismen untereinander, aber auch Wechselwirkungen zwischen der Umwelt und den Organismen. Desweiteren gibt es auch Unterkategorien, wie zum Beispiel die Landschaftsökologie oder auch die Geoökologie, die die Wechselwirkungen der unbelebten Elemente in der Natur, bzw. die Umwelt des Menschen, untereinander behandelt.
Die Landschaftsökologie beschäftigt sich mit den räumlichen, funktionalen und zeitlichen Wirkungsgefügen der in der Natur lebenden Organismen und auch ihrer Umwelt. Dagegen stellt die Geoökologie einen raumbezogenen Zusammenhang unterschiedlicher Ebenen, die von Wassereinzugsgebieten, Landschaftsabschnitten bis hin zur Einschließung der ganzen Welt reichen. In einem Geoökosystem laufen chemische, physikalische und biologische Prozesse zeitgleich und miteinander verbunden ab.
Während sich die Geoökologie überwiegend mit unbelebten Faktoren beschäftigt, geht es in der Landschaftsökologie um biotische Naturteile und deren Umwelt. Ökologie ist generell ein Begriff, der auch in der Politik gleichbedeutend zum Thema Umweltschutz als auch zum Thema Nachhaltige Entwicklung große Verwendung hat.
Ökosysteme in der Ökologie
Ökosysteme bestehen aus Lebensgemeinschaften, sogenannten Biozönosen, und Lebensräumen, die man auch Biotope nennt. Ein Biotop ist, wie fälschlicherweise oft angenommen, viel mehr als nur ein Tümpel in der Natur.Ökosysteme sind offene Systeme, die ihre Energie von der Sonne beziehen und sich durch einen geschlossenen oder fast geschlossenen Kreislauf, ein biologisches Gleichgewicht, Dynamik und eigene Entiwcklung auszeichnen.
Ein Ökosystem kann dabei auch einen Wald, wie zum Beispiel einen ganzen Regenwald, umfassen, der keiner äußeren Einwirkung oder PFlege durch den Menschen bedarf, um vollständig zu funktionieren.
Außerdem gibt es Ökofaktoren, die sich aus Licht, Nahrung, Klima, Temperatur, Wasser, Zeit und Bodenqualität zusammensetzen und das Ökosystem beeinflussen. Viel zu oft greift der Mensch auf eine radikale Art und Weise nachhaltig in Ökosysteme ein, wie zum Beispiel bei der großflächigen Abholzung der Regenwälder oder der Zerstörung der Artenvielfalt zugunsten menschlicher Bauprojekte. Dies sind nur einige Beispiele.
Im Vergleich zu dem Handeln bzw. Eingreifen des Menschen in die Natur schädigen Naturkatastropen wie Vulkanausbrüche, Flutkatastrophen oder anderen Vorkommnissen die Natur nur temporär und lokal, da sich die Natur selbst wieder regenerieren kann. Der Mensch muss sich daher viel mehr darüber bewusst werden, dass sein Einwirken auf die Natur gravierende und langanhaltende Folgen für die Natur und die Ökosysteme hat. Daher ist ein verwantwortungsvollerer Umgang mit der Natur und eine Aufklärung über die Ökologie notwendig, um dies kontrollieren zu können.
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