Die Geschichte der organischen Chemie
Die organische Chemie ist auch kurz unter dem Begriff der Organik bekannt. Die organische Chemie kann als Teilgebiet der Chemie angesehen werden und beschäftigt sich mit der Verbindung Kohlenstoff. Dabei werden besonders der Aufbau, die Zusammensetzung und die chemischen Reaktionen des Kohlenstoffs untersucht. Zu der organischen Chemie zählen auch die Elemente, die Verbindungen mit dem Kohlenstoff eingehen. Deshalb versteht man heute unter der organischen Chemie die Chemie der Kohlenstoffverbindungen, die sich nicht nur auf die Verbindungen aus der belebten Natur beschränken. Die organische Chemie zeigt jedoch auch Grenzen zur anorganischen Chemie auf. Diese Grenze wird meist mit dem Begriff der Blausäure bestritten. Die Aufteilung der Naturwissenschaft Chemie in die organische und die anorganische Chemie ist historisch geprägt. Die Bezeichnung "organisch" wurde erstmals von Berzilius um 1810 verwendet, weil alle bis dahin untersuchten Verbindungen aus lebenden Organismen stammten und im Labor nicht synthetisiert werden konnten. Berzilius hielt es für unmöglich, organische Verbindungen aus der belebten Natur künstlich herzustellen. Diese Theorie wurde dann jedoch 1828 von dem Chemiker Friedrich Wöhler wiederlegt. In späterer Zeit gelang es immer mehr, organische Stoffe synthetisch herzustellen, die alle Kohlenstoff enthielten. Die einfachsten organischen Verbindungen bestehen nur aus den Elementen des Wasser- und Kohlenstoffs. Nur Verbindungen wie Kohlenstoffoxide, Carbonate, Carbide und Cyanide werden zu den anorganischen Verbindungen gerechnet.
Besonderheiten organischer Verbindungen in der Chemie
Organische Verbindungen bestehen nur aus vergleichsweise wenigen Elementen. Außer Kohlenstoff und Wassestoff, die immer vorhanden sind, treten überwiegend nicht- metallische Elemente auf. Hier sind zum Beispiel Sauerstoff, Stickstoff etc. zu nennen. Aus diesen wenigen Elementen sind jedoch millionenfache Verbindungen aufgebaut, mit der sich die organische Chemie beschäftigt. Von dr anorganischen Chemie ist bekannt, dass sie nur etwa aus hunderttausend Verbindungen besteht. Aus diesem Grund zählt das Teilgebiet der organischen Chemie zu dem umfangreichsten Teilgebiet.Eine weitere Besonderheit der organischen Chemie ist die verbindung der Kohlenstoffe. Denn diese Kohlenstoffatome sind in der Lage, sich unbegrenzt zu Atombindungen verbinden. Diese sind dann meist als Ketten-, Ring- oder Netzbindung bekannt. Aus diesem Grund sind neben Einfach- , auch Doppel- oder Dreifachbindungen möglich.
Zudem muss gesagt werden, dass die meisten der organischen Verbindungen, im Gegensatz zu den meisten anorganischen Verbindungen, wenig bis gar nicht wärmebeständig sind.
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